Medaillenchance in Tunis: Oumaima Bedioui trägt die Hoffnungen
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Am Sonntag, 15. Februar 2026, steht der African Open in Tunis im Zeichen harter Kämpfe: 250 Judoka aus 31 Nationen reisen an, darunter 160 Männer und 88 Frauen. Das Turnier, das seit 2015 stattfindet, ist ein wichtiger Saison-Check und eine Chance auf wertvolle Ranglistenpunkte.
Die Gastgeber stellen mit 44 Athletinnen und Athleten die größte Delegation. Belarus folgt mit 28, Marokko mit 22 und Großbritannien schickt 21 Judoka. Stark besetzt sind die Männerklassen U66kg und U81kg (je 30), bei den Frauen sticht U63kg mit 20 Starterinnen hervor.
Im Fokus steht die Tunesierin Oumaima Bedioui. Die zweifache afrikanische Meisterin (Cairo 2024, Abidjan 2025) gewann Tunis 2023 und 2024 und holte 2025 Bronze; zudem siegte sie in Algiers 2023 und 2025. Mit dem Spitznamen Petito begann sie 2012 in Monastir mit dem Judo und wird national von Nihel Cheikrouhou betreut.
Auch europäische Namen sind prominent: Marie Branser (Leipzig) ist fünffache afrikanische Championin, und Belarus bringt mit Aliaksandr Sidoryk einen starken Mann ins Rennen. Das Teilnehmerfeld verspricht einen spannenden Tag in Tunis – zuhause und international ist alles offen.
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