Kortrijk als Startsignal: Belgien zeigt Herz und neue Einheit im Adapted Judo
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Als das Triglav Insurance Get Together Tournament in Kortrijk zu Ende ging, wirkte es nicht wie ein Schlussstrich. In der Halle lag eher dieses Gefühl von Aufbruch: viel Emotion, viel Zusammenhalt und der Eindruck, dass belgisches Judo gerade eine neue Seite aufschlägt.
Im Mittelpunkt stand Peter Vermeir, Präsident des belgischen Judo-Verbandes. Er war nicht nur bei den Medaillenzeremonien präsent, sondern überall dort, wo es zählte: auf der Tribüne, am Mattenrand, teils im Anzug, teils im Judogi. Dieses Hands-on war für viele das Symbol des Wochenendes.
In Kortrijk saß die Führung nicht am Schreibtisch, sie stand auf der Matte.
Vermeir sprach offen darüber, wie emotional dieser Tag für ihn und den Verband war. Eine Aussage, die hängen bleibt: Als er EJU-Präsident László Tóth zum ersten Mal traf, habe dieser ihm gesagt, wer Adapted Judo organisiert, werde weinen. In Kortrijk wurde daraus Realität.
Ein wichtiger Punkt für Belgien: Teamwork über Sprachgrenzen hinweg. Vermeir betonte, dass die flämische und die französische Föderation erstmals seit Jahren wieder richtig gut zusammengearbeitet hätten. Dazu kam das lokale Organisationsteam in Kortrijk, unterstützt von 60 Volunteers.
Auch persönlich war es für ihn nah: Einer seiner Söhne nahm am Wettkampf teil (Level 5). Als Offizieller könne man am Rand nicht so unterstützen, sagte Vermeir, aber das Glück in den Augen eines Kindes sei der Grund, warum es sich lohnt.
Nach diesem Meilenstein will Belgien international wieder stärker sichtbar werden. Vermeir nannte als Ziel den nächsten Schritt Richtung EJU und IJF, verwies auf den Medical Congress in Belgien im Oktober und blickte bereits auf die Europameisterschaften in Georgien.
Schritt für Schritt will Belgien zurück auf die internationale Bühne.
Quelle: EJU_News