Aichi-Nagoya: Para Judo feiert Japan-Premiere
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Die Asian Para Games 2026 sind in Aichi-Nagoya in Japan eröffnet worden. Erstmals in der Geschichte der Veranstaltung wird Para Judo damit im Land ausgetragen, das als Wiege des Judo gilt.
Die Eröffnungsfeier im Paloma Mizuho Stadium gab den Startschuss für eine große Woche des paralympischen Sports. Rund 3.000 Athletinnen und Athleten aus 45 Nationalen Paralympischen Komitees treten in 18 Sportarten an. Auf dem Programm stehen 492 Entscheidungen um Gold.
Für die Judo-Gemeinschaft hat der Austragungsort besondere Bedeutung. Seit der Premiere der Asian Para Games 2010 in Guangzhou in der Volksrepublik China gehört Judo bei jeder Ausgabe zum Programm. 2014 fanden die Spiele in Incheon in Korea statt, 2018 in Jakarta in Indonesien, ehe die jüngste Ausgabe wieder nach China führte.
Nun kommt der Wettbewerb nach Japan: Die Teams werden die Tatami in der Aichi Prefectural Martial Arts Hall betreten. Die Auslosung wurde am Samstag, 17. Oktober, durchgeführt. Am Sonntag, 18. Oktober, fand kurz vor der Eröffnungsfeier das erste Wiegen statt.
Bei den Asian Para Games wird Para Judo erstmals in Japan ausgetragen.
Die ersten Kämpfe beginnen am Montag, 19. Oktober, um 10 Uhr Ortszeit (03:00 Uhr in Luxemburg). Die Athletinnen und Athleten treffen in einem Turnier aufeinander, in dem Technik, Vorbereitung und Entschlossenheit gefragt sind. Judo ist erneut Teil einer der größten Para-Sportveranstaltungen Asiens.
Mit Aichi-Nagoya wird die Geschichte der Asian Para Games um einen bedeutenden Austragungsort ergänzt. Nach Wettkämpfen in China, Korea und Indonesien kehrt Judo in sein Ursprungsland zurück und empfängt Athletinnen und Athleten aus dem gesamten Kontinent.
Quelle: IJF.org
Bildquelle: IJF / International Judo Federation