Ariane Toro Soler: Rückhalt aus der Familie
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Der Rückhalt ihrer Familie prägt Ariane Toro Solers Weg im Judo. Ihre Eltern, die Olympiateilnehmer Jose Toro und Yolanda Soler, stehen ihr bei Siegen und Niederlagen zur Seite. Ihre Aufgaben bei der WM 2026 in Baku zeigen, wie eng diese Unterstützung mit Arianes sportlichem Alltag verbunden ist.
Am zweiten Wettkampftag wartete auf Toro Soler eine schwierige Auslosung. Im Halbfinale traf sie auf die Italienerin Odette Giuffrida, Weltmeisterin und zweimalige Olympia-Medaillengewinnerin. Mit einem entscheidenden Ko-uchi-gari zum Ippon zog die Spanierin ins Finale ein und verbesserte sich damit deutlich gegenüber ihrem fünften Platz bei der Ausgabe 2025.
Für Toro Soler zählt der familiäre Rückhalt nach Niederlagen ebenso wie nach Siegen.
Im Finale stand Toro Soler der Japanerin Uta Abe gegenüber und gewann nach einem engen Kampf Silber. Über ihre erste WM-Medaille bei den Erwachsenen freute sie sich, zugleich blieb nach der großen Nähe zum Gold eine verständlich zwiespältige Stimmung.
Ihre Eltern begleiteten sie in Baku in jeder Phase des Wettkampfs. Jose Toro unterstützte sie vom Trainerstuhl aus, während Yolanda Soler im Aufwärmraum bei ihr war. Beide sind Olympiateilnehmer, Yolanda Soler gewann 1996 in Atlanta olympisches Bronze.
Für Toro Soler ist diese familiäre Verbindung ein zentraler Bestandteil ihrer Laufbahn. Sie erklärte, dass es etwas Besonderes sei, Medaillen mit ihren Eltern zu teilen. Ebenso wichtig seien sie aber an schwierigen Tagen: Sie helfen ihr nach Niederlagen wieder auf und stehen auch bei Erfolgen an ihrer Seite.
Yolanda Soler sagte, sie freue sich sehr für ihre Tochter und könne nachvollziehen, was sie gerade erlebe, da sie selbst auf höchstem Niveau gekämpft habe. Das Vertrauen und der Einsatz ihrer Eltern prägen Ariane Toro Solers Weg im Spitzensport.
Im IJF-Interview vom 6. Oktober 2026 benannte Toro Soler taktische Details, die sie für künftige Duelle mit Abe verbessern wollte. Damals kündigte sie auch an, vor den World Judo Masters 2026 mehr Zeit in Japan verbringen zu wollen.
Die Silbermedaille von Baku 2026 gehört zum stetigen Aufstieg der 23-Jährigen. Seit ihrem EYOF-Silber 2019 gewann sie Medaillen bei Junioren-, U23- und Senioren-Europameisterschaften. Mit ihrer ersten WM-Medaille bei den Erwachsenen wächst ihre Bilanz weiter – getragen von Geduld, Arbeit und einem eng verbundenen Familienteam.
Quelle: IJF.org
Bildquelle: IJF / International Judo Federation