Bardonecchia Steps Into the Summer Spotlight for EJU Judo Training in 2026 - Image: EJU / European Judo Union

Bardonecchia rückt 2026 mit dem EJU Olympic Training Camp in den Fokus des Sommers

Bardonecchia und das EJU Olympic Training Camp werden 2026 zu einem wichtigen Bestandteil des sommerlichen Judo-Kalenders. Vom 6. bis 10. Juli 2026 richtet die italienische Bergstadt im Palazzetto dello Sport das Bardonecchia EJU Olympic Training Camp aus und bietet Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainern sowie Verbänden ein neues hochkarätiges Umfeld zur Vorbereitung.

Was dieses Trainingslager auszeichnet, ist nicht nur die Arbeit auf der Tatami, sondern auch der Zeitpunkt. Laut EJU ist Bardonecchia das einzige OTC zwischen dem Ende des Camps in Poreč am 13. Juni und dem Beginn des Camps in Papendal am 10. August. Damit ist der italienische Stopp eine wichtige Gelegenheit in einer langen Phase der Sommersaison.

Der Austragungsort bringt eine andere Atmosphäre in die Serie. Während andere Camps für ihr Flair am Meer bekannt sind, bietet Bardonecchia Höhentraining in den italienischen Alpen, nahe der französischen Grenze und gut erreichbar von Turin. Für Athletinnen und Athleten, die eine anspruchsvolle Vorbereitung in einem frischen Umfeld suchen, könnte diese Kombination ein großer Anreiz sein.

Bardonecchia schließt eine entscheidende Lücke im EJU-Sommertrainingskalender 2026.

Auch sporthistorisch ist der Ort stark verankert. Bardonecchia spielte bei den Olympischen Winterspielen 2006 eine Rolle, war Austragungsort der Snowboard-Wettbewerbe und empfing Spitzensport in seinen olympischen Anlagen. Nun bereitet sich dieselbe Umgebung darauf vor, die Judo-Community zu begrüßen.

Für viele Athletinnen, Athleten und Teams wird dies der erste Blick auf ein neues italienisches Ziel auf der EJU-Campkarte sein. Das Versprechen ist einfach, aber attraktiv: alpine Kulisse, intensives Randori, technischer Austausch und der gemeinsame Rhythmus, der ein Olympic Training Camp ausmacht. Es ist die Art von Woche, in der harte Einheiten und Regeneration gleichermaßen zählen.

Europäische Namen, die bereits mit dem Umfeld des Camps verbunden werden, unterstreichen sein Niveau. Die Quelle nennt den Europameister Christian Parlati aus Italien, die zweimalige Olympiamedaillengewinnerin Odette Giuffrida aus Italien, den Olympiasieger Fabio Basile aus Italien, den Olympiasieger Hidayat Heydarov aus Aserbaidschan, die Olympiasiegerin Distria Krasniqi aus dem Kosovo, den olympischen Bronzemedaillengewinner Matthias Casse aus Belgien und die olympische Silbermedaillengewinnerin Raz Hershko aus Israel. Die Erwartung ist laut EJU, dass olympische, Welt- und Kontinentalmeisterinnen und -meister auf der Tatami stehen werden.

Das ist mit Blick auf den nächsten olympischen Zyklus umso wichtiger. Der Weg nach Los Angeles 2028 rückt näher, und Camps wie dieses sind der Ort, an dem sich Athletinnen und Athleten erstmals mit Topgegnern messen, Abläufe schärfen und Dynamik aufbauen. Die EJU stellt diese OTC-Veranstaltungen als mehr als bloße Vorbereitungsblöcke dar, und Bardonecchia scheint genau zu diesem Ansatz zu passen.

Neben dem Training bietet das Camp auch ein Umfeld, das Teams helfen könnte, neu durchzuatmen und wieder zusammenzufinden. Der Charakter der Bergstadt, die lokale Küche und das ruhigere Tempo gehören zum Reiz und schaffen einen Ausgleich zur Intensität des Spitzen-Judo und zum Bedarf an sauberer Regeneration.

Olympisches Erbe und alpine Höhe verleihen diesem Camp eine besondere Energie.

Bardonecchia mag ein neuer Halt sein, kommt aber mit klarer Ambition. In einem dichten Sportkalender, in dem Timing, Qualität und Atmosphäre gleichermaßen zählen, scheint dieses Camp im Juli bereit, zu einem der interessantesten EJU-Termine des Sommers 2026 zu werden.

Quelle: EJU.net

Bildquelle: EJU / European Judo Union

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