Beyond the Judogi: European stars show why support matters in judo - Image: EJU / European Judo Union

Mehr als ein Logo: Wie Europas Judoka von starker Unterstützung profitieren

Nach den Senior European Judo Championships 2026 in Tbilisi rückte für einen Moment nicht der Wettkampf, sondern der Mensch hinter dem Erfolg in den Mittelpunkt. Beim adidas Double D Fotoshooting trafen einige der bekanntesten europäischen Judoka aufeinander und sprachen darüber, was Unterstützung im Leistungssport wirklich bedeutet.

Im Zentrum stand die Zusammenarbeit zwischen der European Judo Union und adidas Double D. Für Sponsorship Manager Palma Ferracci hat Judo innerhalb der Marke in Europa einen besonders hohen Stellenwert. Gleichzeitig machte sie deutlich, dass diese Verbindung nicht nur strategisch ist, sondern auch aus echter Nähe zum Sport entsteht.

Ferracci beschrieb die Partnerschaft mit der EJU als eng und unkompliziert. Gerade rund um Veranstaltungen sei dieses Zusammenspiel wichtig, weil der Zugang zu Athletinnen und Athleten selbst für Sponsoren oft nicht einfach ist. Das Projekt in Tbilisi zeigte laut ihr, wie gut beide Seiten ihre Kompetenzen verbinden können.

In Tbilisi ging es diesmal nicht um Medaillen, sondern um die Geschichten dahinter.

Besonders stark wirkten die Aussagen der georgischen Judoka. Ilia Sulamanidze, seit 2022 mit adidas Double D verbunden, sieht in der Zusammenarbeit vor allem gemeinsame Werte. Er beschrieb sich als Maximalist und erkennt dieselbe Haltung bei der Marke wieder. Für ihn endet die Wirkung nicht bei der eigenen Karriere: Aktionen und Sichtbarkeit könnten auch junge Judoka motivieren und ihnen beim Wachsen helfen.

Noch persönlicher wurde es bei Tato Grigalashvili. Der Welt- und Europameister sprach offen darüber, wie viel Stolz und Selbstvertrauen es ihm gibt, eine globale Marke zu repräsentieren. Gleichzeitig erinnerte er an schwierige Anfänge: Für seine ersten Europameisterschaften im Kadetten- und Seniorenbereich musste er nach eigenen Worten einen Judogi ausleihen.

Heute ist die Situation eine andere. Grigalashvili sagte, dass er sich dank dieser Unterstützung nicht mehr um Ausrüstung sorgen müsse und den Fokus komplett auf sein Judo richten könne. Auch die menschliche Seite sei für ihn entscheidend, weil sich das Verhältnis zum Team fast wie Familie anfühle.

Ähnlich schilderte Giorgi Sardalashvili seinen Weg. Als er 2023 zu adidas Double D kam, bedeutete das für ihn nicht nur finanzielle Hilfe, sondern auch ein deutliches Signal des Vertrauens. Gerade früh in der Seniorenkarriere kann genau diese Rückendeckung den Unterschied machen.

Die Eindrücke aus Tbilisi zeigen damit eine oft übersehene Seite des europäischen Judo. Hinter Erfolgen stehen nicht nur Talent und harte Arbeit, sondern auch Strukturen, die Stabilität geben. Manchmal beginnt genau dort der nächste Schritt nach vorn.

Quelle: EJU.net

Bildquelle: EJU / European Judo Union

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