Daniial Biibolatov gewinnt Kadetten-WM-Gold bis 81 kg
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Daniial Biibolatov gewann bei den Kadetten-Weltmeisterschaften Gold in der Gewichtsklasse bis 81 kg. Das Turnier nahm früh einen überraschenden Verlauf: Keiner der vier topgesetzten Athleten erreichte das Finale, und die Medaillenentscheidung blieb bis zum Schluss offen.
Aleks Krivec aus Slowenien war als Nummer eins gesetzt und erreichte das Viertelfinale. Dort unterlag er dem ungesetzten Biibolatov, der im Verlauf des Turniers immer stärker wurde. Krivec kämpfte sich anschließend über die Hoffnungsrunde zurück in die Medaillenkämpfe.
Im Finale traf Biibolatov auf Aykhan Hasanli aus Aserbaidschan. Der Kampf dauerte nur etwas mehr als eine Minute. Biibolatov arbeitete im Ne-waza geduldig weiter, verbesserte Schritt für Schritt seine Position und nutzte schließlich seine Reversgriffe und Körperkontrolle für einen Shime-waza. Hasanli gab auf, und Biibolatov sicherte sich den Weltmeistertitel der Kadetten.
Nach dem Finale erklärte Biibolatov, dass er nach einer langen Vorbereitung und vielen Schwierigkeiten sehr glücklich über den Titel sei. Seine Taktik passe er jeweils daran an, ob sein Gegner Rechts- oder Linksausleger ist.
Geduld und Kontrolle im Bodenkampf führten Biibolatov zum Weltmeistertitel.
Krivec reagierte im Kampf um Bronze überzeugend auf seine Viertelfinalniederlage. Gegen den Japaner Koki Umeno suchte der Slowene konsequent den Übergang in den Bodenkampf. Dort fand er schließlich die entscheidende Position und hielt Umeno bis zum Ippon fest. Damit gewann Slowenien seine zweite Medaille des Turniers.
Im zweiten Bronzekampf standen sich Rustam Kashipov und Ivan Nikolchev gegenüber. Nach einem zunächst ausgeglichenen Beginn erzielte Kashipov etwa zur Kampfmitte einen Yuko mit De-ashi-harai. Später kam im Ne-waza ein Waza-ari hinzu. Diesen Vorsprung brachte er sicher über die Zeit und gewann Bronze.
Auf dem Podium standen damit Biibolatov mit Gold, Hasanli mit Silber sowie Krivec und Kashipov mit Bronze. In einem von frühen Überraschungen geprägten Feld setzte sich Biibolatov mit einem starken Finale durch.
Quelle: IJF.org
Bildquelle: IJF / International Judo Federation