Kata im Fokus: Britische Coaches bringen frischen Schwung auf die Matte
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In Bishop’s Stortford wurde an zwei Tagen spürbar, wie viel Energie in guter Basisarbeit steckt. Am 11. und 12. April trafen sich 44 Trainerinnen und Trainer der British Judo Association (BJA), um ihr Kata-Coaching gezielt weiterzuentwickeln. Es ging nicht um trockene Theorie, sondern um die Frage, wie Kata im Verein wirklich ankommt – bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Im Zentrum stand die Nachwuchsförderung mit modernen, motivierenden Methoden. Die Inhalte setzten auf spielerisches Lernen, ohne die Kernprinzipien des Judo aus dem Blick zu verlieren. Ziel war, Werkzeuge an die Hand zu geben, damit Kata zugänglich bleibt und gleichzeitig Bedeutung bekommt – unabhängig vom Alter.
Wenn Kata lebendig vermittelt wird, fühlt sich Grundlagenarbeit plötzlich wie Fortschritt an.
Am zweiten Tag wurde aus dem Plan sofort Praxis. Junge Judoka aus örtlichen Clubs kamen auf die Tatami, damit die Coaches das Gelernte direkt anwenden konnten. Zum Abschluss gab es eine Demonstration: Die Kinder zeigten selbstbewusst Sequenzen aus Nage-no-kata und Katame-no-kata, angepasst an ihr Niveau.
Dr. Slavisa Bradic, EJU Head Kata Commissioner, hob besonders hervor, wie schnell die Umsetzung gelang. Er zeigte sich erfreut über die Arbeit der BJA-Coaches und betonte, wie lohnend es war zu sehen, dass die Kinder nach kurzer Übungszeit bereits Abläufe aus Nage-no-kata und Katame-no-kata präsentieren konnten. Auch die BJA-Führung bekam Anerkennung für ihr Engagement, die Jugend auf eine qualitativ hochwertige Beherrschung grundlegender Techniken und Prinzipien auszurichten.
BJA Development Director Karen Roberts sah das Wochenende als wichtigen Impuls. Sie betonte, wie wertvoll der Austausch war und wie Ideen entstanden, mit kleinen Blöcken aus Nage-no-kata und Katame-no-kata andere Trainingsdrills sinnvoll zu verbinden. So setzt Großbritannien ein weiteres europäisches Ausrufezeichen für starke Trainerarbeit im Grundlagenbereich.
Quelle: EJU_News