Fünf Ippon: Čebulj feiert Heimsieg in Maribor
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Maks Čebulj hat beim „Millennium Team“ Cadet European Cup 2026 in Maribor vor heimischem Publikum eine eindrucksvolle Judo-Vorstellung gezeigt. Der Slowene gewann die Klasse bis 81 kg mit fünf Ippon und trug damit zu einem erfolgreichen Finaltag der Gastgeber in der Sporthalle Lukna bei.
Das Turnier endete am Sonntag, 25. Oktober, nach zwei Wettkampftagen mit 433 Judoka aus 26 Nationen. Slowenien gewann am Sonntag drei Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen; hinzu kam die Silbermedaille von Nuša Samec vom Samstag.
Damit lag Slowenien gemeinsam mit Serbien an der Spitze des Medaillenspiegels. Beide Nationen kamen auf drei Gold-, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen. Ungarn belegte mit drei Gold-, einer Silber- und drei Bronzemedaillen Rang drei.
Čebulj hatte in dieser Saison bereits beim „Millennium Team“ Cadet European Cup in Rom Gold gewonnen. Sein Erfolg in Maribor hatte jedoch eine besondere Bedeutung: Vor Familie und Freunden entschied er alle fünf Kämpfe mit Ippon.
Auf dem Weg ins Finale besiegte er Gegner aus Bosnien und Herzegowina, Ungarn und Serbien, ehe er im Halbfinale einen ukrainischen Judoka bezwang. Im Kampf um Gold traf Čebulj auf den Ungarn Zalán Bono und gewann erneut mit Ippon.
Fünf Kämpfe, fünf Ippon und Gold vor heimischem Publikum.
Čebulj erklärte, sein dritter und vierter Kampf seien die schwersten gewesen, da er auf sehr selbstbewusst auftretende Gegner getroffen sei. Im Finale habe er sich dann entspannter gefühlt.
Den Sieg vor heimischem Publikum bezeichnete der Slowene als phänomenal. Mit dem Erfolg gewann Čebulj in dieser Saison weiteres Gold bei einem Cadet European Cup und bescherte den Zuschauern in Maribor einen besonderen Moment am Finaltag.
Quelle: EJU.net
Bildquelle: EJU / European Judo Union