Tavano macht Dushanbe wieder zu ihrem Glücksort – Gold nach frühem Yuko
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Asya Tavano hat in Dushanbe erneut gezeigt, warum sie in der +78-kg-Klasse zu den Namen gehört, die man auf dem Zettel haben muss. Im Finale gegen Jinesinuer Ayiman aus China setzte die Italienerin früh das Zeichen: ein Yuko brachte sie in Führung und gab dem Kampf sofort eine klare Richtung.
Mit dem Rückstand musste Ayiman das Tempo erhöhen und nach vorn gehen. Doch Tavano blieb ruhig, stand defensiv stabil und ließ ihre Gegnerin kaum in Positionen kommen, die wirklich gefährlich werden konnten. Je länger der Kampf dauerte, desto deutlicher wurde: Die Italienerin kontrollierte das Geschehen und brachte den Vorsprung ins Ziel.
Dushanbe bleibt für Tavano ein Ort, an dem es einfach läuft.
Für Tavano ist es bereits das zweite Gold in Dushanbe nach 2024, nun wieder 2026. Nach dem Finale wirkte sie sichtlich gelöst und betonte, wie besonders dieser Ort für sie ist – ihr erstes Grand-Slam-Gold, die Unterstützung der Fans und das Gefühl, dass harte Trainingsphasen genau in solchen Momenten belohnt werden.
Auch China hatte am Finaltag Grund zur Vorfreude: Nach dem Gold bei -100 kg lag eine weitere Top-Platzierung in Reichweite. In der ersten Bronze-Begegnung der schweren Frauen traf die Polin Kinga Wolszczak auf Xinran Niu. Niu holte zunächst ein Yuko und konterte später zum Ippon, was für spürbare Energie in der Halle sorgte.
Im zweiten Kampf um Bronze setzte sich Mariia Ivanova (RUS) gegen Mokhlaroyim Tukhtamisheva (UZB) durch. Ivanova gewann per Osaekomi in weniger als anderthalb Minuten.
Europas Highlight des Tages: Tavanos Gold in der Königsklasse der Frauen.
Quelle: JudoInside