France Survives the Pressure as Cadet Mixed Team Medal Battles Take Shape - Image: EJU / European Judo Union

Frankreich hält dem Druck stand, während im Cadet-Mixed-Team die Medaillenduelle Form annehmen

Frankreich blieb bei den European Judo Championships Cadets Gran Canaria 2026 auf Kurs, doch das Mixed-Team-Turnier begann nicht mit einem leichten Weg. Die Titelverteidiger und topgesetzte Mannschaft erreichten das Halbfinale, während auch Österreich, die Ukraine und Georgien nach einem Tag voller enger Begegnungen und einer großen Überraschung in die letzten Vier einzogen.

Im Mixed-Team-Wettbewerb kämpften 13 Nationen um die letzten kontinentalen Ehren. Frankreich ging als die Mannschaft ins Turnier, die alle jagen wollten, und startete in Pool A mit einem Freilos, bevor im Viertelfinale ein 4:1 gegen Türkiye folgte. Es war ein souveräner Auftakt des amtierenden Champions, der erneut die Kaderbreite zeigte, die Frankreich im Cadet-Team-Judo so stark macht.

Frankreich wirkte stabil, doch der Weg zum Titel war alles andere als einfach.

Eine der größten Geschichten kam aus Pool B, wo Tschechien Aserbaidschan im Achtelfinale mit 4:2 ausschaltete. Dieses Ergebnis veränderte das Bild des Tableaus und öffnete die Tür zu einem interessanten Viertelfinale gegen Österreich.

Österreich hatte bereits mit einem dominanten 4:0 gegen Griechenland ein Ausrufezeichen gesetzt. Gegen Tschechien wurde das Team früh geprüft, nachdem es den Auftaktkampf abgegeben hatte, reagierte dann aber stark. Vier Siege in Folge drehten die Begegnung und sorgten für ein überzeugendes 4:1, das Österreich mit echtem Schwung ins Halbfinale brachte.

Pool C lieferte den dramatischsten Moment des Tages. Die Ukraine besiegte zunächst Deutschland mit 4:2 und traf dann in einem Viertelfinale auf Polen, das 3:3 endete. Da es keinen Unterschied zwischen den Teams gab, bestimmte die Auslosung die Klasse -81 kg für den Entscheidungskampf und schickte Wiktor Wolasewicz aus Polen und Nikita Sakharov aus der Ukraine zurück auf die Tatami.

Ihr zweites Duell wurde zu einem Golden-Score-Kampf, in dem alles auf dem Spiel stand. Sakharov blieb im entscheidenden Moment standhaft und holte den Sieg, der die Ukraine ins Halbfinale brachte. In einem Wettbewerb, der vom Druck lebt, war das eines der deutlichsten Beispiele dafür, wie schnell alles auf einen einzigen Kampf hinauslaufen kann.

Die Ukraine brauchte einen zweiten Kampf in der Klasse -81 kg, um Polens Widerstand zu brechen.

Pool D brachte ebenfalls einen nervenaufreibenden Weg in die letzten Vier. Slowenien und Bulgarien trafen in einer engen Begegnung aufeinander, nachdem beide Teams bereits in den Einzelwettbewerben überzeugt hatten. Dieses Viertelfinale endete 3:3, und erneut fiel die Auslosung für den Entscheidungskampf auf die Klasse -81 kg. Slowenien setzte sich durch und sicherte sich das Duell mit Georgien.

Doch der Halbfinalplatz gehörte am Ende mit voller Autorität Georgien. Nach dem Warten auf den Gegner lieferte der Turnierfavorit vor dem Start eine der einseitigsten Vorstellungen der Runde ab und besiegte Slowenien mit 4:0.

So wurde aus den letzten Sechs bis zum Ende des Tages eine letzte Vier: Frankreich, Österreich, die Ukraine und Georgien. Einige Favoriten behaupteten sich, einige Herausforderer schafften den Durchbruch, und das Cadet-Mixed-Team zeigte erneut, wie schnell das Momentum im Team-Judo kippen kann.

Quelle: EJU.net

Bildquelle: EJU / European Judo Union

Quelle: EJU.net

Bildquelle: EJU / European Judo Union

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