Gianni Merlo Sees Strong Foundations in Lausanne - Image: IJF / International Judo Federation

Gianni Merlo sieht starke Grundlagen in Lausanne

Gianni Merlo, Präsident der Internationalen Sportpressevereinigung (AIPS), besuchte den Ecole Mont-Olivet Lausanne Grand Slam 2026, um die Veranstaltung aus dem Inneren ihrer Medienarbeit zu beurteilen. Der erfahrene italienische Sportjournalist wurde hinter den Kulissen vom Medienteam der Internationalen Judo-Föderation begleitet, zusammen mit dem AIPS-Koordinator für Kommunikation und PR, Andrea Migliavacca.

Merlo leitet die AIPS seit 2005 und berichtet seit Jahrzehnten über große Sportveranstaltungen, unter anderem durch seine Arbeit für La Gazzetta dello Sport. Sein Besuch bot eine externe Perspektive auf den ersten Schweizer Grand Slam und darauf, wie die World Judo Tour in Lausanne etabliert wurde.

In der Vaudoise Arena fand Merlo einen Veranstaltungsort mit erkennbarem Potenzial vor. Die Mehrzweckarena wurde 2019 im Lausanner Sportkomplex Malley eröffnet und ist vor allem als Heimstätte des Lausanne HC bekannt. Sie wurde nicht speziell für Judo gebaut, doch ihr Umbau für drei Wettkampftage hat ihre Flexibilität und die Dimension des Projekts deutlich gemacht, die World Judo Tour erstmals in die Schweiz zu bringen.

Merlo beschrieb die Arena als modern und funktional und betonte zugleich, dass eine erste Ausgabe auch eine Gelegenheit zum Lernen sei. Nach seiner Einschätzung ist der Veranstaltungsort ein wichtiger Test für Organisatoren und Medien gleichermaßen, ohne erkennbare größere Probleme und mit nur wenigen Details, die künftig weiter verfeinert werden müssen.

Der erste Grand Slam in Lausanne liefert bereits einen wertvollen Test für das Schweizer Judo.

Das Medieninteresse war beträchtlich: Mehr als 70 akkreditierte Vertreter waren in Lausanne vor Ort. Merlo führte diese Aufmerksamkeit auf die langfristige Entwicklung des Judo unter IJF-Präsident Marius Vizer zurück und verwies auf die 77 registrierten Länder als Beleg für die internationale Reichweite des Sports.

Er hob zudem die Anwesenheit von Schulen bei der Veranstaltung als wichtige Investition in die Zukunft des Judo hervor. Für Merlo ist Sichtbarkeit von Bedeutung, weil die Geschichten von Athleten und Wettbewerben über die Arena hinausreichen können, junge Zuschauer inspirieren und Journalisten bedeutsame Momente zum Teilen geben.

Der Lausanne Grand Slam ist damit mehr als nur eine neue Station im Kalender geworden. Mit einer funktionierenden Arena, Medien vor Ort und öffentlichem Interesse rund um den Wettbewerb bietet Merlos frühes Urteil Ermutigung für eine Veranstaltung, die sich in der Schweiz etablieren möchte.

Der erste Schweizer Grand Slam hat mit einer ermutigenden Experteneinschätzung begonnen.

Quelle: IJF.org

Bildquelle: IJF / International Judo Federation

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