A judoka in a blue judogi is lifted upside down by an opponent in a white judogi on the yellow tatami, with spectators behind them.

Golden Score im georgischen Veteranenfinale von Portimão

Georgien stand am zweiten Tag der Veteranen-Judo-Europameisterschaften 2026 in Portimão im Mittelpunkt und gewann neun Goldmedaillen. Den Höhepunkt des Judo-Tages bot das rein georgische Finale zwischen Daviti Loriashvili und Adam Okruashvili in der Portimão Arena.

Okruashvili brachte eine bedeutende internationale Bilanz mit. Er nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio teil und hatte bereits zuvor im Jahr 2026 den Titel bei den Veteranen-Weltmeisterschaften gewonnen. Ihm gegenüber stand Loriashvili – eine Konstellation, die dieses Finale zu einem der fesselndsten Kämpfe des Tages machte.

Der Kampf war ausgeglichen, beide Judoka zeigten unter Druck großen Einsatz. Loriashvili besiegte Okruashvili im Golden Score und sicherte sich den Europameistertitel.

Ein rein georgisches Finale sorgte für einen der spannendsten Momente in Portimão.

Neben diesem Duell gewann Georgien insgesamt neun Europameistertitel. Frankreich, nach dem Auftakttag noch Spitzenreiter im Medaillenspiegel, holte sieben Goldmedaillen und wurde Zweiter. Spanien sicherte sich mit zwei Goldmedaillen Rang drei.

Auch Portugal stand erneut ganz oben auf dem Podest und gewann zum zweiten Tag in Folge eine Goldmedaille. Für das Gastgeberteam war dies ein weiterer positiver Akzent an einem Tag mit intensiven Kämpfen und emotionalen Momenten auf und neben der Matte.

Mit starken Leistungen aus Georgien, Frankreich, Spanien und Portugal bestätigten die Veteranen-Judo-Europameisterschaften die Leistungsdichte auf dem Kontinent. Der Golden-Score-Kampf zwischen Loriashvili und Okruashvili blieb jedoch das Duell, das die Dramatik des Tages am stärksten prägte.

Quelle: EJU.net

Bildquelle: EJU / European Judo Union

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