Judo verbindet in Tiflis: Französische Initiative setzt starkes Zeichen
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Rund um die European Judo Championships 2026 in Tbilisi ging es nicht nur um Medaillen und Wettkampfspannung. France Judo nutzte den Rahmen des Großereignisses für eine Begegnung an der French School of the Caucasus und setzte damit eine Reihe ähnlicher Projekte bei internationalen Turnieren fort.
Gemeinsam mit der European Judo Union und der Georgian Judo Federation wurde eine Initiative umgesetzt, die den Gedanken von Jita Kyoei sichtbar machen sollte. Im Mittelpunkt stand nicht der sportliche Erfolg auf der Matte, sondern die Idee, Menschen durch judo zusammenzubringen und Verbindungen in Europa zu stärken.
Besonders deutlich wurde dabei die europäische Zusammenarbeit. Vertreterinnen und Vertreter aus Frankreich, der EJU und Georgien kamen zusammen, um Erfahrungen weiterzugeben und gemeinsame Impulse zu setzen. Gerade in einer Zeit, in der Unterschiede oft stärker betont werden als das Verbindende, bekam diese Aktion in Tbilisi eine spürbare symbolische Kraft.
Gevrise Emane, Education Director der EJU und Vizepräsidentin von France Judo, beschrieb das Treffen als Gelegenheit, Know-how von France Judo in einem solidarischen Rahmen weiterzugeben. Sie betonte außerdem die besondere Stärke des judo, Menschen aus verschiedenen Gemeinschaften miteinander in Kontakt zu bringen.
Zu den anwesenden Persönlichkeiten gehörten auch Kristiina Pekkola von der EJU, der georgische Champion Tego Zirakashvili sowie Delegierte der französischen Föderation. Auch EJU-Präsident Dr Tóth László wurde im Zusammenhang mit dem Austausch bewährter Praktiken zwischen den 51 Nationalverbänden erwähnt.
In Tbilisi zeigte judo einmal mehr, dass es mehr sein kann als Wettkampf.
Die Aktion an der Schule war damit ein ruhiger, aber wichtiger Moment neben dem sportlichen Programm der Europameisterschaften. Kein großes Spektakel, sondern ein klares Signal: Judo kann Brücken bauen, und Europas Judo-Familie will genau das weiter stärken.
Quelle: EJU_News