Italy gets a late twist in Tbilisi as Basile answers the call

Basile rückt für Italien kurzfristig nach – Lombardo muss für Tiflis passen

Fabio Basile steht überraschend doch schon im April wieder auf der großen Bühne. Der Italiener wird bei den Europameisterschaften in Tiflis am 17. April im -73-kg-Limit antreten, nachdem Manuel Lombardo verletzungsbedingt ausfällt.

Noch vor weniger als einem Monat hatte Basile erklärt, sein nächster Wettkampf werde erst im Mai stattfinden. Umso bemerkenswerter ist diese schnelle Wende. Für Italien ist es eine kurzfristige, aber hochinteressante Änderung in einem starken europäischen Teilnehmerfeld.

Besonders emotional ist dabei, wie es zu dieser Entscheidung kam. Laut dem Bericht war es Lombardo selbst, der Basile über seine Verletzung informierte und sich wünschte, dass gerade sein Teamkollege den Platz in Tiflis übernimmt.

Lombardo hatte nach eigenen Angaben bis zuletzt versucht, starten zu können. Am Ende fiel die Entscheidung jedoch mit Blick auf den Beginn der Olympia-Qualifikation und auf die Weltmeisterschaften im Oktober in Baku. Für den Italiener ist das ein Rückschlag, zugleich aber auch ein klares Signal, die langfristigen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

Für Italien wird aus einer schlechten Nachricht plötzlich eine spannende neue Geschichte.

Basile zeigte sich trotz der kurzen Vorbereitungszeit entschlossen. Er betonte, dass man im Judo immer bereit bleiben müsse, und verwies darauf, seit seiner Kindheit ohne echte Pause zu trainieren. Sein letzter Auftritt auf der EM-Tatami liegt im Jahr 2023 zurück.

Ein weiteres Thema ist natürlich das Gewicht. Basile sagte, er müsse noch fünf Kilogramm verlieren, was er für machbar halte, auch wenn der Freitag schwierig werde. Gerade im -73-kg-Bereich kann so ein kurzfristiger Einsatz körperlich und mental alles verlangen.

Für die europäischen Fans bringt diese Nachricht vor allem eines: zusätzliche Spannung. Während Lombardo seine Rückkehr vorbereitet, bekommt Basile in Tiflis früher als erwartet eine neue Chance, sich auf kontinentaler Ebene zu zeigen.

Quelle: EJU_News

Zurück zum Blog