Kaunas camp momentum lifts Lithuanian judo as juniors pack the tatami - Image: EJU / European Judo Union

Kaunas zeigt judo-Aufschwung: volles Junior Camp begeistert Sandra Jablonskytė

Nur wenige Tage nach dem Kaunas Junior European Cup war an Pause kaum zu denken. Vom 27. bis 29. April füllten zahlreiche Nachwuchsjudoka die President Valdas Adamkus Sports Arena, um beim EJU Junior Training Camp weiterzuarbeiten, zu lernen und sich auf das nächste Level zu bringen.

Gerade dieser Moment machte Eindruck: Viele Athletinnen und Athleten kamen trotz der Belastung des Wettkampfs direkt zurück auf die Matte. Das sorgte in Kaunas für ein starkes Bild und zeigte, wie groß die Motivation im europäischen Nachwuchsbereich derzeit ist.

Sandra Jablonskytė, Olympiateilnehmerin, frühere Judoka und heutige Präsidentin des litauischen Judo-Verbandes, reagierte bewegt auf die große Teilnehmerzahl in ihrer Heimatstadt. Für sie war das Camp nicht nur ein organisatorischer Erfolg, sondern auch ein emotionales Zeichen dafür, wie viele junge Judoka in Kaunas und darüber hinaus an ihrer Entwicklung arbeiten wollen.

In Kaunas wurde aus Müdigkeit neue Energie auf der Matte.

Jablonskytė verwies auch auf die verletzliche Seite des Sports. Im Leistungssport gehören Rückschläge dazu, und gerade Verletzungen treffen nicht nur den Körper, sondern oft auch das Selbstvertrauen und die Perspektive eines Athleten. Umso wichtiger ist es, dass ein intensives Camp ohne größere Zwischenfälle verläuft.

Bemerkenswert ist zudem, dass die Veranstaltung in diesem Jahr laut dem Bericht mehr Teilnehmende anzog als in den vorherigen Ausgaben. Das macht Kaunas als EJU-Standort sichtbar stärker und unterstreicht die positive Entwicklung des Judosports in Litauen.

Am Ende blieb deshalb mehr als nur ein Trainingswochenende. Das Camp stand für Gemeinschaft, Ehrgeiz und die Idee, dass europäische Judo-Events nicht nur Technik und Randori fördern, sondern auch ein Umfeld schaffen, in dem junge Athletinnen und Athleten gemeinsam wachsen können.

Quelle: EJU.net

Bildquelle: EJU / European Judo Union

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