Kazakhstan Brings Judo Into Military Education with First Defence Institute Centre - Image: IJF / International Judo Federation

Kasachstan bringt Judo mit erstem Zentrum am Verteidigungsinstitut in die Militärausbildung

Kasachstan hat sein erstes Judo-Zentrum unter dem Sportkomitee des Verteidigungsministeriums eröffnet und damit einen bemerkenswerten Schritt für Judo innerhalb des militärischen Systems des Landes vollzogen. Die neue Einrichtung befindet sich am Militärinstitut der Luftverteidigungskräfte Talgat Begeldinov in Aktobe.

Nach Angaben der International Judo Federation ist das Projekt das erste konkrete Ergebnis des Kooperationsabkommens zwischen dem Verteidigungsministerium der Republik Kasachstan und der IJF. Es wurde in Partnerschaft mit der Jenys International Sports Foundation entwickelt und soll die Rolle von Judo in militärischer Ausbildung und Schulung weiter stärken.

An der Eröffnungsfeier nahmen hochrangige Vertreter aus Politik, Sport und der Militärgemeinschaft teil. Unter den Anwesenden waren Verteidigungsminister Generalleutnant der Luftfahrt Dauren Kosanov, der Vorsitzende des Sportkomitees und Leiter des Zentralen Sportklubs der Armee Oberst Arman Abeuov, der Gründer der Jenys International Sports Foundation Almaz Alsenov, der Präsident des kasachischen Ringerverbands Erkin Okassov, IJF-Vertreter, Athleten, Veteranen, Militärangehörige und Kadetten.

Für die Führung des kasachischen Verteidigungswesens ist dies mehr als nur eine einzelne neue Trainingshalle. Dauren Kosanov bezeichnete das Zentrum als erstes sichtbares Ergebnis der Partnerschaft mit der IJF und erklärte, dass die Ambition deutlich weiter reicht: Ähnliche Zentren sind für jede militärische Hochschule und jedes Militärcollege unter dem Verteidigungsministerium geplant.

Diese Eröffnung wird als Beginn eines breiteren militärischen Judo-Netzwerks präsentiert.

Auch die praktische Seite des Projekts ist wichtig. Oberst Arman Abeuov sagte, dass die Zusammenarbeit dem Verteidigungsministerium geholfen habe, Tatami, Judogi und moderne Trainingsausrüstung nach IJF-Standard zu erhalten, wodurch militärische Einrichtungen Bedingungen auf hohem Niveau für das Training bekommen.

Diese Unterstützung soll sich auch auf den Wettkampf auswirken. Abeuov kündigte Pläne für eine Judo-Liga der Streitkräfte Kasachstans an und sagte, dass das Bildungssystem der IJF in den Militärsport eingeführt werde.

Die geplante Liga soll Teams aus Militäreinheiten, Akademien und Colleges im ganzen Land zusammenbringen. Durch regelmäßige Veranstaltungen ist das Ziel, das Niveau zu heben, ein stärkeres Wettkampfumfeld aufzubauen und einen klaren Weg für die Auswahl von Athleten zu schaffen, die die Streitkräfte Kasachstans bei nationalen und internationalen Wettbewerben vertreten.

Das Projekt verbindet tägliches Training, Wettkampf und Athletenentwicklung in einem System.

Über Ergebnisse und Auswahlwege hinaus wird das Zentrum ebenso als Bildungsprojekt wie als Sportprojekt verstanden. Das Verteidigungsministerium, die IJF und die Jenys International Sports Foundation stellten die Initiative als einen Weg dar, die eng mit Judo verbundenen Werte zu fördern: Disziplin, Führung, Widerstandsfähigkeit, gegenseitigen Respekt und körperliche Einsatzbereitschaft.

Das verleiht der Eröffnung eine breitere Bedeutung. In Aktobe geht es nicht nur darum, eine neue Sporteinrichtung hinzuzufügen. Es geht darum, Judo auf die Tatami und in die Struktur der militärischen Vorbereitung zu bringen, in der Erwartung, dass künftige Soldatinnen und Soldaten sowohl im Training als auch darüber hinaus davon profitieren werden.

Quelle: IJF.org

Bildquelle: IJF / International Judo Federation

Quelle: Fighting Lifestyle

Bildquelle: IJF / International Judo Federation

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