Kowalewska glänzt in Dushanbe, Österreich sammelt weiter Medaillen
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Der zweite Wettkampftag beim Grand Slam in Duschanbe brachte in vier Gewichtsklassen intensive Kämpfe und erneut starke europäische Ergebnisse. Insgesamt kamen für Europa 12 weitere Medaillen dazu, auch wenn diesmal nur ein Titel gewonnen wurde. Besonders auffällig war Österreich, das in den Kategorien des Tages gleich drei Medaillen holte.
Im Frauen -63-kg-Limit gab es kein europäisches Finale, denn die Mongolei räumte dort ganz vorne ab. Dennoch setzten Lubjana Piovesana (AUT) und Louna-Lumia Seikkula (FIN) mit Bronze europäische Akzente. Für die erst 21-jährige Finnin war es der erste Podestplatz überhaupt auf der IJF World Tour, und das aus ungesetzter Position.
Louna-Lumia Seikkula meldete sich in Duschanbe eindrucksvoll auf der World Tour an.
Im -70-kg-Turnier blieb Europa dann komplett unter sich. Clémence Eme (FRA) und Irene Pedrotti (ITA) sicherten sich Bronze, bevor im Finale Aleksandra Kowalewska (POL) auf Michaela Polleres (AUT) traf. Polleres bestimmte zunächst die Anfangsphase, doch Kowalewska arbeitete sich sichtbar in den Kampf hinein und wurde immer mutiger.
Kurz vor Schluss setzte die Polin mit Seoi-otoshi ein klares Signal. In Golden Score fand sie dann den entscheidenden Moment und punktete mit Ko-uchi-gari Waza-ari. Für die 21-Jährige war es der erste Grand-Slam-Titel ihrer Karriere, ein großer Schritt gegen eine enorm erfahrene Gegnerin.
Bei den Männern bis 73 kg stand vor allem der Heimsieg von Muhiddin Asadulloev (TJK) im Mittelpunkt. Gegen Karen Galstian (RUS) konterte er schon nach 30 Sekunden einen Uchi-mata-Versuch und gewann mit Ippon. Die Bronzemedaillen gingen an Danil Lavrentev (RUS) und Rashid Mammadaliyev (AZE).
Zum Abschluss in -81 kg holten Victor Sterpu (MDA) und Alpha Oumar Djalo (FRA) Bronze. Im Finale musste sich Bernd Fasching (AUT) dem Lokalmatador Somon Makhmadbekov (TJK) geschlagen geben, der früh mit Yuko durch O-soto-otoshi in Führung ging und diesen Vorteil bis zum Ende verteidigte.
Österreich blieb damit einer der prägenden europäischen Namen des Tages, während Kowalewska mit Gold den stärksten Schlusspunkt aus europäischer Sicht setzte.
Quelle: EJU.net
Bildquelle: EJU / European Judo Union