Lavaler Kata-Tag gehörte Kanada, auch Italien und die Schweiz standen auf dem Podium
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Kanada stand am 4. Juli bei der Kata World Series in Laval im Mittelpunkt und zeigte vor heimischem Publikum eine starke Leistung in einer der technisch anspruchsvollsten Disziplinen des Judo. Mit Teilnehmenden aus sieben Nationen und 46 Paaren in zehn Kategorien zeigte die Veranstaltung die Präzision und Tradition, die Kata zu einem so besonderen Teil des Judo machen.
Das Gastgeberland beendete den Tag an der Spitze des Medaillenspiegels mit acht Gold-, sechs Silber- und fünf Bronzemedaillen. Kanadas Siege verteilten sich auf ein breites Spektrum an Klassen, von Nage-no-Kata bei den Junioren bis zu Seniorentiteln in Katame-no-Kata, Kime-no-Kata, Goshin Jutsu und Itsutsu-no-Kata. Es war nicht nur ein starkes Spitzenergebnis, sondern auch ein Zeichen großer Breite, denn kanadische Paare standen im Laufe des Tages in mehreren Kategorien auf dem Podium.
Eine der größten Geschichten in Laval lieferten Kelly Palmer und Wesley Enns. Nach ihrem Sieg in Katame-no-Kata bei den Senioren kehrten sie zurück und holten mit Itsutsu-no-Kata bei den Senioren ein zweites Gold, ein seltenes Double, das sowohl Konstanz als auch Anpassungsfähigkeit unterstrich. In einem Wettbewerb, der von exaktem Timing und sauberer Ausführung lebt, fiel diese Vielseitigkeit besonders auf.
Zwei Goldmedaillen machten Kelly Palmer und Wesley Enns zu einer der prägenden Geschichten des Tages.
Auch Shane Rooney hinterließ deutliche Spuren im Wettbewerb. Gemeinsam mit Xiao Kang Hu gewann er Kime-no-Kata bei den Senioren und wurde später mit demselben Partner Vierter in Katame-no-Kata bei den Senioren. Das war ein weiterer Baustein in Kanadas starkem Gesamtauftritt und zeigte, wie präsent das Heimteam über den gesamten Zeitplan hinweg war.
Auch aus Europa gab es wichtige Resultate. Italien gewann den Seniorentitel in Ju-no-Kata durch Giovanni Tarabelli und Angelica Tarabelli, die im Finale die höchste Wertung erzielten. Ihr Sieg kam vor Kanadas Simon Gauthier-Hansen und Juliette Mireault, während die Schweizer Fabrice Beney und Laurence Jeanneret-Berruex das Podium mit Silber komplettierten.
Italien holte Gold in Ju-no-Kata bei den Senioren, während die Schweiz eine wertvolle Silbermedaille gewann.
Auch Spanien gehörte zu den Nationen mit Medaillengewinn und sicherte sich Bronze, ebenso wie Hongkong, China. Diese Resultate unterstrichen die internationale Qualität der Veranstaltung, auch an einem Tag, der vor allem vom Gastgeber geprägt wurde.
In Nage-no-Kata bei den Senioren holte das US-Duo Joshua Lehmen und Roy Tuua Gold, nachdem es sich knapp gegen ein starkes kanadisches Feld durchgesetzt hatte. Dieses Ergebnis verhinderte einen kompletten kanadischen Sweep in den Seniorenklassen und zeigte, wie eng die Abstände in einigen der wichtigsten Kategorien waren.
Über die gesamte Veranstaltung hinweg spiegelte die Mischung der Nationen auf der Tatami die wachsende Reichweite der Kata innerhalb des Judo wider. Athletinnen und Athleten aus Kanada, den Vereinigten Staaten, Italien, Spanien, der Schweiz, Hongkong, China und der IJF waren Teil eines Tages, der Wettbewerb mit dem pädagogischen und technischen Erbe des Sports verband.
Für Kanada war Laval mehr als nur ein erfolgreiches Heimturnier. Es war ein Zeichen der Stärke in der Kata, getragen nicht nur von Medaillen, sondern von Präsenz in nahezu jeder Disziplin. Für Europa sorgten Italiens Gold und das Silber der Schweiz dafür, dass auch sie zu den größten Momenten des Tages gehörten.
Quelle: IJF.org
Bildquelle: IJF / International Judo Federation
Quelle: Fighting Lifestyle
Bildquelle: IJF / International Judo Federation