Lignano’s second day turns into a seven-nation gold rush, with Europe shining

Lignano: Gold für sieben Nationen – Europas Junioren setzen starke Akzente

Tag zwei beim Lignano Junior European Cup fühlte sich an wie ein kleiner Weltatlas auf der Tatami. In sieben Gewichtsklassen gingen die Siege an sieben verschiedene Länder – bei den Männern an Kasachstan, Ungarn, Frankreich und Serbien, bei den Frauen an Japan, Deutschland und Polen. Genau diese Mischung machte den Wettkampftag so spannend: Jede Runde brachte neue Stile, neue Duelle und neue Geschichten.

Für die auffälligste Serie sorgte Dosbol Balgabay aus Kasachstan. Er kam auf sechs Siege und lieferte im Finale gegen Italiens Edoardo Michele Russo den entscheidenden Moment, als er einen angesetzten sumi-gaeshi seines Gegners ausnutzte, die Kontrolle übernahm und anschließend mit einer Haltegriff-Phase den Kampf beendete.

Sieben Kategorien, sieben Länder – ein selten klares Zeichen für die Breite im Junioren-Judo.

Aus europäischer Sicht gab es vor allem bei den Frauen Grund zum Feiern. Deutschlands Klara Erten holte in der Klasse -52 kg Gold und sprach von einem besonderen Meilenstein: Es ist ihr erstes Gold bei einem European Cup. Im Finale musste sie sich durchbeißen, bis sie schließlich mit tai-otoshi durchkam und damit den Sieg sicherte – und widmete den Erfolg ihren Coaches.

Auch Polen stand ganz oben auf dem Podest, während Italien zwar am zweiten Tag ohne Gold blieb, dafür aber insgesamt die meisten Medaillen sammelte. Dahinter folgten Japan – trotz nur sieben gestarteter Athletinnen und Athleten – sowie Deutschland.

Im Hintergrund zeigte Lignano, wie viel Teamwork ein Event dieser Größe braucht: Über achtzig Volunteers unterstützten gemeinsam mit dem Organisationskomitee Judo Kuroki, FIJLKAM und der EJU den Ablauf. Morgen startet das Trainingscamp – und Lignano verabschiedet sich schon jetzt mit einem sportlichen Arrivederci.

Quelle: EJU_News

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