A New Olympic Role Awaits Markus Moser After Shaping Austrian Judo - Image: EJU / European Judo Union

Markus Moser startet in Österreichs olympische Zukunft

Markus Moser schlägt nach fast 13 Jahren bei Judo Austria ein neues Kapitel auf. Ab 1. September wird der langjährige Sportmanager Head of Sport beim Österreichischen Olympischen Comité und wechselt damit aus dem nationalen Judo in eine breitere olympische Verantwortung.

Für Judo Austria ist das mehr als ein Personalwechsel. Moser kam 2014 als Sportkoordinator zum Verband, wurde 2017 Sportdirektor und prägte eine Phase, in der Österreichs Judoka international wieder deutlich sichtbarer wurden. Fast 80 internationale Medaillen stehen für diese Entwicklung.

Der Erfolg hing eng mit struktureller Arbeit zusammen. Im Mittelpunkt standen neue Trainerstrukturen, mehr Zentralisierung und der Aufbau des nationalen Trainingsstützpunkts in Linz. So entstand ein stabileres Umfeld für Spitzenathletinnen und Spitzenathleten.

Einer der wichtigsten Gestalter im österreichischen Judo übernimmt nun eine größere olympische Aufgabe.

Der Wechsel zum ÖOC folgte auf ein stark besetztes Auswahlverfahren. Laut Quelle gingen 184 nationale und internationale Bewerbungen ein, am Ende fiel die Entscheidung auf Moser. Gewürdigt wurden seine Ideen, seine Erfahrung und sein Verständnis für den Sport im Inland und auf internationaler Ebene.

Moser selbst machte deutlich, dass ihm der Abschied vom Judo nicht leichtfiel. Der Sport begleitet ihn seit seiner Kindheit. Gleichzeitig sieht er eine natürliche Verbindung zwischen Judo-Werten und olympischen Werten wie Respekt, Fairness und Ehrlichkeit.

Seine jüngsten Jahre waren eng mit großen Momenten verbunden. In Paris 2024 führte er die Judo-Delegation an und erlebte Michaela Polleres' Bronzemedaille. Besonders emotional blieb auch Polleres' WM-Bronze 2021 in Budapest, die Österreichs lange Wartezeit auf eine WM-Medaille beendete. Kurz darauf folgten olympisches Silber für Polleres und Bronze für Shamil Borchashvili.

Moser betonte dabei immer den Teamgedanken. Er verwies auf die gemeinsame Arbeit mit Martin Poiger, Corina Korner, Yvonne-Snir Bönisch und vielen weiteren Spezialistinnen und Spezialisten im Verband.

Beim ÖOC will er Wissen und Ressourcen bündeln, damit Athletinnen und Athleten bestmögliche Bedingungen für ihre olympische Vorbereitung erhalten. Die Bühne wird größer, doch der Kern bleibt gleich: Menschen näher an ihre sportlichen Ziele bringen.

Quelle: EJU.net

Bildquelle: EJU / European Judo Union

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