Niniashvili beflügelt Georgien, als Gori mit einem intensiven -73-kg-Finale eröffnet
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Der erste Tag des Gori Senior European Cup 2026 endete mit einer starken Heimgeschichte: Bagrat Niniashvili holte Gold in der Männerklasse bis 73 kg und bescherte dem Publikum im Gori Sports Palace ein Ergebnis, das es zu feiern gab.
Es war ein wichtiger Moment, nicht nur wegen der Medaille, sondern auch wegen des Weges dorthin. Niniashvili sagte, er habe sich in Tiflis vorbereitet und sei nach einer schwierigen Phase in den Wettkampf gegangen, zu der zunächst eine Operation an der Hand und danach am Bein gehörten. Auch ohne von einer perfekten Verfassung zu sprechen, beendete er den Tag dennoch als Champion.
Ein Heimfinale bescherte Gori einen der größten Momente des ersten Wettkampftages.
Das Finale der Klasse bis 73 kg war für die lokalen Fans zusätzlich aufgeladen, weil es ein rein georgisches Duell war. Niniashvili traf auf Tornike Mosiashvili und machte den letzten Kampf dieser Kategorie zu einem direkten Duell zwischen zwei Athleten des Gastgeberlandes. Danach sagte Niniashvili, seine ersten vier Kämpfe seien vergleichsweise problemlos verlaufen, während das Finale eine besondere Bedeutung gehabt habe, auch weil sein Gegner zugleich sein Freund sei.
Dieses Ergebnis brachte Georgien nach dem Auftakttag an die Spitze des Medaillenspiegels. Die Gastgeber beendeten Tag eins mit einer Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen. Aserbaidschan blieb mit einer Gold-, einer Silber- und drei Bronzemedaillen dicht dahinter, während Großbritannien mit einer Gold- und einer Silbermedaille auf Rang drei lag.
Die Männerwettbewerbe brachten außerdem ein weiteres rein nationales Finale hervor, diesmal in der Klasse bis 66 kg, in der Aserbaidschan beide Athleten in den Goldkampf brachte. Islam Rahimov gewann diese Kategorie, Elshan Asadov holte Silber. In der Männerklasse bis 60 kg sicherte sich Damir Meremov aus der Russischen Föderation Gold.
Auch in den Frauenkategorien setzten europäische Athletinnen Akzente. Die Schweizerin Chiara Friden gewann bis 63 kg, die Slowenin Jevgenija Gajic siegte bis 70 kg, und die Britin Chloe Nunn holte Gold in der Klasse über 78 kg. Großbritannien gewann zudem durch Sunny Doig eine weitere Medaille, sie wurde Zweite bis 63 kg, während auch Griechenland durch Galini Sirinidou bis 63 kg und Sofia Xanthopoulou bis 70 kg das Podium erreichte. Auch Österreichs Franziska Schloegl gewann Bronze bis 63 kg.
Für Niniashvili war das Gold eng mit der Erfahrung verbunden, in Georgien anzutreten. Er betonte, wie wichtig es sowohl für das Land als auch für seine Athleten sei, Veranstaltungen dieses Niveaus im eigenen Land auszurichten, und sagte, Kämpfe vor heimischen Unterstützern brächten eine völlig andere Art von Motivation.
Dieses Gefühl war in Gori am ersten Tag sichtbar. Mit einem rein georgischen Finale, einem lokalen Sieger in einer der wichtigsten Männerklassen und Georgien an der Spitze der Wertung über Nacht begann die Veranstaltung mit spürbarer Energie.
Am zweiten Tag fallen die restlichen Entscheidungen in den Männerklassen bis 81 kg, bis 90 kg, bis 100 kg und über 100 kg sowie in den Frauenklassen bis 48 kg, bis 52 kg und bis 57 kg. Doch nach dem ersten Satz Finals gehört die lauteste Erinnerung Niniashvili und einem Heimpublikum, das allen Grund hatte zu glauben.
Quelle: EJU.net
Bildquelle: EJU / European Judo Union