Nymburk setzt ein Ausrufezeichen: Trainingscamp mit Rekord-Andrang und olympischem Glanz
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Eine Woche, die sich wie ein kleines Judo-Festival angefühlt hat: Vom 9. bis 16. März 2026 wurde das Sports Centre Nymburk zum Treffpunkt der Weltspitze. Insgesamt kamen laut Veranstaltern 1.088 Teilnehmende zusammen (527 Männer, 353 Frauen sowie 208 Begleitpersonen) – ein Rekord und damit das größte Event, das je unter der Regie des Tschechischen Judo-Verbandes organisiert wurde.
Nymburk hat gezeigt, wie europäisches Spitzentraining aussehen kann.
Auf der Matte standen nicht nur viele Delegationen, sondern auch ganz große Namen. Mit Hidayet Heydarov, Lasha Bekauri und Zelym Kotsoiev waren drei amtierende Olympiasieger aus Paris aktiv in den Randori-Einheiten dabei. Aus europäischer Sicht hatte das Camp zusätzlich Strahlkraft durch Lukáš Krpálek: Der zweifache Olympiasieger aus Tschechien ist ein Aushängeschild der Region und ein Magnet für jede Trainingsgruppe.
Der Ansturm internationaler Teams unterstreicht, wie sehr sich Nymburk als Hochleistungsstandort in Europa etabliert. Für den heimischen Verband war das Camp gleichzeitig ein bewusstes Investitionssignal: Alle nominierten tschechischen Judoka durften kostenfrei teilnehmen, Unterkunft und Verpflegung wurden vollständig übernommen. Ziel ist laut Verband nicht nur sportlicher Fortschritt, sondern auch mehr Zusammenhalt im Nationalteam – auf und neben dem Tatami.
Trotz der Größe und der Unterstützung für die Gastgeber rechnet der Verband mit einem klar positiven finanziellen Ergebnis. Präsident Pavel Volek bedankte sich ausdrücklich bei Organisationsteam, Coaches und dem Personal des Sportzentrums für die Bedingungen auf internationalem Top-Niveau.
Auch aus Japan kam Anerkennung: Shinichi Nakamura (Präsident des Japan Judo Federation) und Inoue Kosei (IJF Sports Director) schickten ein persönliches Schreiben an die Organisatoren. Weiter geht es schon bald – das nächste EJU OTC ist für Tata in Ungarn vom 30. März bis 3. April geplant.
Quelle: EJU_News