Ordos finale surge: China closes strong while Mongolia holds the overall crown

Heimfinale in Ordos: China setzt ein spätes Ausrufezeichen, Mongolei bleibt vorn

Der Schlusstag der Asienmeisterschaften in Ordos fühlte sich an wie ein letzter Sprint: China drehte vor heimischem Publikum noch einmal auf und holte am Ende zwei Goldmedaillen. In den ersten Tagen hatte die Mongolei die Richtung vorgegeben, doch am dritten Wettkampftag zeigten die Gastgeberinnen vor allem in den schweren Kategorien Tiefe und Nervenstärke.

Im Fokus stand die Frauenklasse U78 kg. Hongtao Wu präsentierte sich im Finale gegen Yelyzaveta Lytvynenko aus den Vereinigten Arabischen Emiraten kontrolliert und ruhig, und genau diese Stabilität brachte ihr den Titel. Dahinter gingen Bronze an Barchinoy Kodirova aus Usbekistan und Aruna Jangeldina aus Kasachstan.

China lieferte auf den letzten Metern – und genau das machte den Tag so intensiv.

Direkt danach legte China in der Frauenklasse +78 kg nach: Xinran Niu gewann Gold gegen Hyeonji Lee aus Korea. Adiyasuren Amarsaikhan aus der Mongolei und Umida Nigmatova aus Usbekistan komplettierten das Podium, während die Arena den Heimsieg sichtbar mittrug.

Bei den Männern U90 kg (15 Teilnehmer) stoppte Korea den chinesischen Lauf: Jonghoon Kim bezwang im Finale Hebilige Bu und verhinderte einen möglichen dritten Tagestitel für die Gastgeber. Bronze ging an Aidar Arapov (Kasachstan) und Israpil Sagaipov (Bahrain).

In U100 kg (14 Teilnehmer) holte Bahrain Gold durch Said Sadrudinov gegen Dzhafar Kostoev (Vereinigte Arabische Emirate). Ernazar Sarsenbaev (Usbekistan) und Fuchun Huang (China) nahmen Bronze mit. Im Schwergewicht setzte sich Alisher Yusupov (Usbekistan) gegen Seungyeob Lee (Korea) durch; Bronze teilten sich Haiyang Li (China) und Muzaffarbek Turoboyev (Usbekistan).

Am Ende blieb die Gesamtwertung knapp und spannend: Die Mongolei gewann mit 3 Gold, 1 Silber und 2 Bronze vor Tadschikistan (2 Gold, 2 Silber). China wurde Dritter (2 Gold, 1 Silber, 6 Bronze), während die Demokratische Volksrepublik Korea Vierter wurde. Bahrains zwei Goldmedaillen unterstrichen zusätzlich, wie offen das Kräfteverhältnis in Asiens Judo aktuell ist.

Quelle: JudoInside

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