Podgorica 2026 Highlights Montenegro’s Drive in Judo - Image: EJU / European Judo Union

Podgorica 2026 zeigt Montenegros Judo-Ambitionen

Die Junioren-Europameisterschaften in Podgorica 2026 boten Montenegro einen wichtigen Moment, um auf seine Fortschritte im Judo zurückzublicken. Für den ausrichtenden Verband ging es bei der Veranstaltung nicht nur darum, einen bedeutenden europäischen Wettbewerb zu organisieren, sondern auch das langfristige Engagement des Landes für den Sport zu zeigen.

Jovica Rečević, Präsident des Judoverbands von Montenegro, dankte der Europäischen Judo-Union und EJU-Präsident Dr Tóth László für das Montenegro entgegengebrachte Vertrauen. Er hob zudem die Bedeutung der Unterstützung durch die montenegrinische Regierung hervor und betonte, dass Entwicklung auf diesem Niveau von enger institutioneller Zusammenarbeit abhängt.

Die Woche brachte einen besonders emotionalen sportlichen Höhepunkt: Montenegro gewann bei einer Europameisterschaft im eigenen Land eine Goldmedaille. Die Nationalhymne in der heimischen Arena zu hören, war eine unvergessliche Anerkennung für die Arbeit der Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainer sowie aller an der Durchführung der Veranstaltung Beteiligten.

Eine Goldmedaille im eigenen Land bescherte Montenegro einen besonderen Moment bei den Junioren-Europameisterschaften.

Rečević machte deutlich, dass der Stolz des Verbands über eine einzelne Medaille hinausgeht. Montenegros gesamtes Team vertrat das Land bei den Meisterschaften, während Mitarbeitende und Freiwillige hinter den Kulissen an der Ausrichtung der Veranstaltung arbeiteten. Dieser gemeinsame Einsatz steht im Zentrum der weiter gefassten Ambition des Verbands.

Das Programm endet nicht in Podgorica. Montenegro hat weiterhin Europacups zu organisieren, und Budva wird später Delegierte europäischer nationaler Judo-Verbände, das EJU-Exekutivkomitee und die gesamte europäische Judo-Familie zum jährlichen EJU-Kongress begrüßen.

Für ein kleines Land ist das ein bedeutender Terminkalender. Er spiegelt zudem Montenegros wachsende Präsenz im europäischen Judo wider, die sowohl durch wiederholte Beteiligung an Großveranstaltungen als auch durch sportliche Ergebnisse aufgebaut wurde. Die Ausrichtung von Meisterschaften erfordert organisatorische Erfahrung, Infrastruktur, Freiwillige und nachhaltige Zusammenarbeit, und Montenegro setzt in all diesen Bereichen weiterhin Energie ein.

Die Meisterschaften in Podgorica boten daher mehr als Medaillen und Kämpfe. Sie stellten einen weiteren sichtbaren Schritt in Montenegros Bemühungen dar, Judo auf europäischer Ebene weiterzuentwickeln.

Quelle: EJU.net

Bildquelle: EJU / European Judo Union

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