Portimão schafft sich einen Platz im europäischen Judo-Kalender
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Joaquim Baptista, Präsident und Trainer des Judo Clube de Portimão, blickt auf den Weg der Stadt zu den Veteranen-Europameisterschaften 2026 zurück. Für Baptista begann Portimãos wachsende Bedeutung im europäischen Judo 2023 mit einer anspruchsvollen Aufgabe.
Damals stellte der Portugiesische Judo-Verband den Verein vor die Aufgabe, den Senior European Cup 2024 in Portimão auszurichten. Baptista bezeichnete dies als große Herausforderung – nicht nur für den Club, sondern auch für die Stadt.
Dennoch sagte er zu und vertraute dabei auf den Einsatzwillen der Athleten, Trainer und des gesamten Vereinsumfelds. Die Entscheidung zielte nicht allein darauf ab, ein Turnier auszurichten: Sie sollte auch die Entwicklung Portimãos im Judo voranbringen.
Viele der älteren Judoka des Vereins starteten damals noch in der Juniorenklasse. Baptista wollte zeigen, dass Portimão höhere Ziele verfolgen und künftig ein Turnier der European-Junior-Cup-Serie ausrichten kann.
Der Senior European Cup 2024 gab diesem Anspruch neuen Auftrieb. Nach Baptistas Einschätzung zeigte der Erfolg, dass das Ziel realistisch war und sich durch Engagement und Teamarbeit eine größere Rolle im europäischen Kalender entwickeln ließ.
Die Großveranstaltung 2024 machte aus einem lokalen Ziel ein europäisches Judo-Projekt.
Portimão ist seither ein bekannter Austragungsort für europäische Judo-Veranstaltungen und bereitet sich nun auf die Veteranen-Europameisterschaften vom 22. bis 25. Oktober 2026 vor. Baptista zufolge trägt eine Vereinsgemeinschaft, die Herausforderungen annimmt und an der Weiterentwicklung arbeitet, diesen Weg.
Für die Menschen hinter dem Judo Clube de Portimão ist die nächste Meisterschaft ein weiterer Schritt in einem Prozess, der mit der Annahme einer schwierigen Aufgabe begann. Zugleich zeigt sie, wie die gemeinsame Arbeit von Athleten, Trainern und Organisatoren über eine einzelne Veranstaltung hinauswirken kann.
Quelle: EJU.net
Bildquelle: EJU / European Judo Union