Sarajevo’s next wave: young judoka, big lessons, and a home gold

Sarajevo zeigt, wie nah der nächste Judo-Jahrgang schon dran ist

In der Arena Hills Sports Hall in Sarajevo ging das Sarajevo Judo Hopes Tournament 2026 in den zweiten Tag – und die Stimmung blieb hoch. Nach einem bereits intensiven Auftakt kehrten Europas jüngste Judoka mit spürbarer Energie auf die Tatami zurück. Für viele war es nicht nur ein Wettkampf, sondern ein kleines Statement: Hier wächst die nächste Generation heran.

Sarajevo war zwei Tage lang Bühne für Europas jüngste Talente.

Sportlich hatte das Heimteam erneut Grund zum Jubeln. Adna Lukač vom Judo Club Braća Lukač holte Gold und bescherte ihrem Klub damit die zweite Goldmedaille des Turniers. In der Gesamtwertung landete Braća Lukač schließlich auf Platz drei – mit zwei Gold- und drei Silbermedaillen.

Ganz oben im Klubranking setzte sich Partizan Belgrade aus Serbien durch. Den zweiten Platz sicherte sich KBBKSK aus Türkiye. Damit zeigte die Medaillenbilanz vor allem eines: In Europa sind die Nachwuchsprogramme breit aufgestellt, und auch abseits der ganz großen Namen entstehen starke Strukturen.

Doch Sarajevo lieferte nicht nur Medaillen. Das Turnier bot auch jungen bosnischen Kampfrichterinnen und Kampfrichtern die Chance, auf hohem Niveau Erfahrung zu sammeln – unter der Schirmherrschaft der European Judo Union. Solche Einsätze sind oft unsichtbar, aber sie gehören zur Zukunft dieses Sports.

Auch organisatorisch setzte die Judo Federation of Bosnia and Herzegovina ein Ausrufezeichen und bestätigte ihren Ruf als technisch starker Ausrichter. Und es geht weiter: Mit den European Kata Championships im Mai sowie dem World Veterans Programm im September stehen bereits die nächsten großen Termine an. Dazu kommen der European Cup für Seniors (30.–31. Mai) und der European Open (18.–19. Juli) – Sarajevo bleibt ein wichtiger Punkt auf der europäischen Judo-Karte.

Quelle: EJU_News

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