Sarajevo turns into a home for Europe’s next judo wave at Hopes 2026

Junge Talente übernehmen Sarajevo: Starker Start bei den Judo Hopes 2026

Sarajevo hat an diesem Wochenende klar gemacht, wie lebendig Europas Nachwuchs-Judo gerade ist. Mit dem Start des zweitägigen Sarajevo Judo Hopes 2026 verwandelte sich die Arena Hills in eine Bühne für die nächste Generation. Das Turnier gehört zur European Judo Tour und wird vom Judo Federation of Bosnia and Herzegovina ausgerichtet.

574 junge Judoka aus 21 Nationen sind dabei, aufgeteilt in U14 und U16. Insgesamt gehen 366 Jungen und 208 Mädchen auf die Tatami – alle mit dem gleichen Ziel: international auffallen, Erfahrungen sammeln und den nächsten Schritt machen.

Besonders im Fokus stand am ersten Tag das Gastgeberteam. 112 Athletinnen und Athleten aus Bosnien und Herzegowina waren am Start und lieferten laut Bericht einen beeindruckenden Auftakt. Das war nicht nur ein sportliches Signal, sondern auch ein Hinweis darauf, wie stark sich der Judosport im Land weiterentwickelt.

Sarajevo fühlt sich dieses Wochenende wie ein Treffpunkt für Europas Zukunft auf der Tatami an.

Zur Eröffnung sprachen Ognjen Pavlović, Präsident des Judo Federation of Bosnia and Herzegovina, und Branislav Crnogorac, Development Director der European Judo Union. Beide bedankten sich bei allen Beteiligten und betonten die Bedeutung solcher Events für den Nachwuchs.

Schon vor dem ersten Kampf gab es ein echtes Highlight: Ein Kodokan technical seminar mit der Kodokan-Expertin und dreifachen Weltmeisterin Misato Nakamura. Unterstützt wurde sie vom europäischen Top-Athleten Aleksandar Kukolj sowie von Bosnien und Herzegowinas eigener Larisa Cerić. Für ihren Beitrag zur Judo-Entwicklung im Land erhielten Nakamura und Kukolj ein Erinnerungspräsent.

Am Sonntag geht es ab 09:00 weiter, wenn die Vorrunden die nächste Welle an Duellen nach Sarajevo bringen. Wer nicht vor Ort ist, kann die Action live verfolgen.

Quelle: EJU_News

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