Tbilisi countdown: chaos potential at -63 kg, and a loaded -81 kg grudge match

Tbilisi rückt näher: -63 kg voller offener Rechnungen, -81 kg im Rivalen-Feuer

Nur noch wenige Tage bis zur Judo-EM der Senioren in Tbilisi 2026, und in zwei Gewichtsklassen wirkt alles wie aufgeladen: Frauen -63 kg und Männer -81 kg. In beiden Feldern treffen große Namen, frische Medaillen und echte Risiko-Auslosungen aufeinander.

In der -63-kg-Klasse kommt Paris-Bronzemedaillengewinnerin Laura Fazliu (KOS) mit Rückenwind, doch ganz oben steht die gesetzte Joanne van Lieshout (NED), Weltmeisterin 2024. Besonders im Fokus aus europäischer Sicht: Renata Zachová (CZE), die Titelverteidigerin und Gewinnerin der letzten beiden Europameisterschaften (2024, 2025). Dass sie diesmal ungesetzt ist, könnte die Klasse schon in Runde eins sprengen.

In -63 kg kann ein einziger früher Fight das ganze Tableau kippen.

Mit Zachová, van Lieshout und Carlotta Avanzato (ITA) kehrt viel vom Podium zurück, dazu stehen mehrere Top-10-Athletinnen bereit: Iva Oberan (CRO), Manon Deketer (FRA) und weitere. Die jüngsten direkten Duelle zeichnen ein klares Bild: Dieses Dreieck aus Zachová, Fazliu und van Lieshout hat keinen sicheren Favoriten.

Bei den Männern bis -81 kg ist der Druck fast greifbar. Tato Grigalashvili (GEO) kommt als Paris-2024-Silbermedaillengewinner nach Hause, während Matthias Casse (BEL) als Tokio-2020-Bronzemedaillengewinner die europäische Spitze anführt. Dazu: Titelverteidiger Timur Arbuzov (RUS) und eine Liste an früheren Europameistern, die sich immer wieder begegnen.

In -81 kg fühlt sich jeder Kampf an wie ein Finale.

Spannend aus europäischer Perspektive ist auch Mihajlo Simin (SRB): Junioren-Europameister 2025, Junioren-WM-Bronze und bereits Grand-Prix-Sieger in Lima 2025. Am 17. April (-63 kg) und 18. April (-81 kg) soll in Tbilisi nicht nur gewonnen werden – hier muss man sich den Titel nehmen.

Quelle: EJU_News

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