Liparteliani sorgt in Tiflis für einen georgischen Meilenstein
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Eteri Liparteliani hat bei den Europameisterschaften 2026 in Tiflis in der Klasse bis 57 kg ein Kapitel geschrieben, das für den georgischen Judosport lange in Erinnerung bleiben wird. Die 26-Jährige holte nicht nur ihren ersten europäischen Seniorentitel, sondern auch den ersten EM-Triumph einer georgischen Judoka überhaupt.
Damit bekam der Erfolg noch mehr Gewicht, weil er vor heimischem Publikum zustande kam. Laut dem vorliegenden Bericht ist Liparteliani zudem die erste Georgierin, die diesen Titel im eigenen Land gewann. Für die Fans in der Halle war es einer dieser Momente, in denen Sportgeschichte plötzlich ganz nah wirkt.
Der Weg zu Gold war dabei alles andere als leicht. Liparteliani erklärte selbst, dass sie auf starke Gegnerinnen traf und im Finale zunächst ein Yuko gegen Timna Nelson Levy aus Israel hinnehmen musste.
In Tiflis kippte ein schwieriges Finale doch noch in Richtung Liparteliani.
Trotz dieses Rückstands blieb sie nach eigener Aussage überzeugt, dass sie den Kampf gewinnen würde. Genau diese Entschlossenheit machte am Ende den Unterschied und brachte ihr den Titel, den zuvor noch keine georgische Frau bei einer Europameisterschaft gewonnen hatte.
Liparteliani gehört schon länger zu den prägendsten Namen im georgischen Frauenjudo. Im Text wird sie als amtierende Weltmeisterin beschrieben, und mit dem EM-Gold fügt sie ihrer Laufbahn nun einen weiteren historischen Erfolg hinzu.
Besonders emotional war für sie offenbar die Unterstützung von den Rängen. Sie bedankte sich ausdrücklich beim Publikum und machte deutlich, wie sehr die Atmosphäre in der Arena ihr zusätzliche Energie gab.
Aus europäischer Sicht war dieser Finaltag damit auch ein starkes Signal. Eine Athletin aus Georgien, einem der traditionsreichsten Judoländer des Kontinents, setzt im Frauenbereich ein neues Zeichen und erweitert die Erfolgsgeschichte ihres Landes um einen lange fehlenden Meilenstein.
Quelle: EJU_News