Tbilisi’s day-two spotlight: -57 kg chaos and a stacked -73 kg with Europe’s finest

Tiflis ruft: Offenes Rennen in -57 kg und ein Star-Aufgebot bis zum Limit in -73 kg

Wenn die Europameisterschaften der Senioren 2026 in Tiflis (16.–19. April) in den zweiten Wettkampftag gehen, richtet sich der Blick auf zwei Gewichtsklassen, die kaum mehr Spannung versprechen könnten: Frauen -57 kg und Männer -73 kg. In beiden Feldern ist das Niveau brutal hoch – und Europa hat gleich mehrere Geschichten, die nach einem großen Moment riechen.

Im Frauen -57-kg-Limit steht in der georgischen Hauptstadt besonders Eteri Liparteliani im Fokus. Sie ist nicht nur Heimfavoritin, sondern auch Georgiens erste weibliche Judo-Weltmeisterin. Bei Europameisterschaften hat sie bereits Titel bei Cadet, Junior, U23 und Open gesammelt – nur der große Seniorinnen-Einzeltitel fehlt noch.

In -57 kg gab es in den letzten zehn Jahren jedes Jahr eine neue Europameisterin.

Genau das macht diese Kategorie so unberechenbar. 2025 war Liparteliani schon ganz nah dran und wurde Zweite, nun bekommt sie zu Hause die nächste Chance. Gleichzeitig bringt Europa starke Gegenwehr auf die Matte: Frankreichs Sarah-Léonie Cysique, Olympia-Zweite von Tokio 2020 und jüngst Paris-Grand-Slam-Siegerin, gilt als eine der größten Hürden. Auch die Bronzegewinnerinnen des Vorjahres sind wieder dabei, darunter Veronica Toniolo aus Italien und Martha Fawaz aus Frankreich.

Bei den Männern -73 kg ist die Dichte an Titeln und Medaillen fast schon absurd. Georgiens Lasha Shavdatuashvili reist mit einem kompletten olympischen Medaillensatz an und bestreitet seine 14. Senioren-EM. In einem möglichen Generationenduell wartet Titelverteidiger Danil Lavrentev, der im direkten Vergleich 2:1 führt.

In -73 kg steht praktisch jedes große Prädikat im Raum: Olympiasieger, Weltmeister, Europameister.

Dazu kommt das komplette Paris-2024-Olympiapodium: Olympiasieger Hidayat Heydarov (Aserbaidschan), Vize-Olympiasieger Joan-Benjamin Gaba (Frankreich) und Bronzegewinner Adil Osmanov (Moldau). Gaba ist zudem amtierender Weltmeister und als Topgesetzter notiert. Und als europäische Danger-Men mischen Akil Gjakova (Kosovo), früherer Europameister, sowie Italiens Manuel Lombardo, zweimaliger WM-Zweiter und Europameister 2021, das Tableau zusätzlich auf.

Quelle: EJU_News

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