Topolovec holt Gold bis 52 kg mit Uchi-mata
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Kroatiens Tihea Topolovec hat sich in der Klasse bis 52 kg mit einem entscheidenden Uchi-mata gegen Frankreichs Amandine Buchard die Goldmedaille gesichert. Für Topolovec war es nach ihrem Wechsel aus der Gewichtsklasse bis 57 kg die erste Grand-Slam-Medaille ihrer Karriere.
Zum hochkarätigen Feld bis 52 kg gehörten mit Buchard und Diyora Keldiyorova zwei Athletinnen, die im Kampf um die Medaillen als Favoritinnen galten. Keldiyorova kehrte auf die internationale Bühne zurück, erreichte jedoch nicht den Finalblock. Buchard kämpfte sich trotz fehlender Setzlistenposition bis ins Finale vor.
Buchard ging mit dem Ziel Gold in den Endkampf und zeigte jene taktische Klasse, die ihre Karriere geprägt hat. Topolovec ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken. Bis in die Schlussminute blieb der Kampf ausgeglichen, ehe die Kroatin Raum für einen Uchi-mata fand und mit Waza-ari in Führung ging.
In der verbleibenden Zeit gelang Buchard nicht mehr der Angriff, den sie für den Sieg benötigt hätte. Sie gewann Silber, während Topolovec als Nummer 65 der Weltrangliste ihren bislang größten Erfolg feierte.
Mit ihrem Uchi-mata in der Schlussphase machte Topolovec aus einem ausgeglichenen Finale ihren ersten Grand-Slam-Sieg.
Auch die Bronzemedaillen gingen an europäische Judoka. Israels Gefen Primo setzte sich nach einem wechselhaften Kampf gegen Tereza Bodnarova aus Tschechien durch. Primo erzielte zunächst Waza-ari, doch Bodnarova antwortete mit zwei Yuko-Wertungen. Unter Druck erhöhte Primo erneut das Tempo und warf ihre Gegnerin zum Ippon.
Im zweiten Kampf um Bronze bezwang Ungarns Róża Gyertyas die Polin Aleksandra Kaleta. Kaleta machte Druck und griff gegen die Weltmeisterschaftsdritte gut an, doch Gyertyas verlagerte den Kampf ins Ne-waza und beendete ihn mit einer Aufgabe.
Topolovec verließ das Turnier mit der größten Medaille ihrer bisherigen Karriere. Buchards Silber sowie Bronze für Primo und Gyertyas komplettierten ein rein europäisch geprägtes Podium bis 52 kg.
Quelle: IJF.org
Bildquelle: IJF / International Judo Federation