Bakus Hinweis: Wie zwei Siege im Februar den Weg nach Paris zeichneten
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Kernmoment
Am 17. Februar 2024 zeigte der Grand Slam in Baku bereits frühe Signale für das, was kommen sollte. An diesem Tag setzten sich Hidayat Heydarov und Barbara Matić spürbar vom Feld ab – scheinbar ein normaler IJF-Event, im Rückblick aber viel mehr.
Für Hidayat Heydarov war Baku ein besonderer Ort. Auf heimischem Boden gewann er seinen dritten Grand-Slam-Titel in Baku und lieferte eine Vorstellung, die Reife und Kontrolle verriet. Seine Bilanz – frühere Erfolge als European cadet- und junior-Champion, World junior champion 2017, vierfache European senior Champion und drei WM-Bronzen – untermauerte, warum er als Anwärter auf Olympisches Gold galt.
Barbara Matić trat dagegen mit ruhiger Entschlossenheit auf. Die mehrfache Weltmeisterin 2021 und 2022 bestätigte ihre Form mit einem präzisen, druckvollen Auftritt in Baku. Ihre Effizienz in Griffen und Übergängen ließ erkennen, dass Olympische Medaillen mehr als ein ferner Traum waren.
Weitere Gewinner an diesem Wochenende – darunter Christa Deguchi und Diyora Keldiyorova – zeichneten sich ebenfalls aus und standen später auf dem olympischen Podest. Rückblickend wirkt der Grand Slam von Baku wie eine Vorschau: kleine Wendepunkte, die große Folgen hatten.